Wir hatten mal wieder ein riesen Glueck mit dem Wetter: Blauer Himmel und Sonnenschein. Ausserdem einigermassen frische Luft, da es am Tag zuvor viel geregnet hatte.
Begeistert vom „Vogelnest“, dem grossen Stadion, in dem Usain Bolt mehrere Weltrekorde 2008 gebrochen hatte, beschlossen wir, uns das Werk auch von innen anzuschauen. Vorher durfte aber ein Erinnerungsfoto nicht fehlen und es passierte, wie mittlerweile so oft, folgendes:
Ich stelle mich vor die Sehenswuerdigkeit, damit ein Foto von mir gemacht werden kann. Chinesische Touristen bemerken uns und hopp! wird deren Kind zu einem gestossen mit dem Zeichen, dass sie ein Foto machen wollen und wieder hopp! bin ich in einem weiteren Familienalbum verewigt. Die folgenden zwei Fotos zeigen es sehr gut.
Anna alleine vorm Stadion, das Kind wird schon zu mir geschubst, ich sehe es noch gar nicht.
Und einmal laecheln!
Und dann wieder alleine :-)
Im Stadion haben wir uns dann an deren Groesse erfreut und uns an der allgemein bekannten „Bolt-Siegerpose“ versucht (klickt auf's Panorama-Foto drauf, um es groß zu sehen).
Weiter ging es ueber das Olympiagelaende zum Watercube. Diesen kann man entweder fuer 5 Euro besichtigen oder fuer 20 Euro den darin nun aufgebauten Wasserpark besuchen. Wir haben ihn uns nur von aussen angesehen, da der Sommerpalast ja auch noch auf dem Plan stand.
Die Fahrraeder gut angeschlossen ging es weiter mit der U-Bahn zum Sommerpalast. Warum U-Bahn? Allein zum Olympiastadion sind es 10 km von unseren Wohnungen und es waeren noch mal 10 km bis zum Sommerpalast gewesen. 20 km durchzuhalten haben wir den Fahrraedern zugetraut, 40 km dann doch nicht, da es schon olle Gurken sind :-)
Also, weiter mit der U-Bahn und rein ins Prachtwerk. Vor allem Baeume und ein grosser See sind hier zu sehen, sowie die alten Haeuser. Es war schon dort herumzulaufen und alles auf sich wirken zu lassen – wenigstens etwas weg von der Stadt und in der Ruhe…
Mitten zwischen den Haeusern fand ich eine Frau, die chinesische Namen malte. Da ich seit kurzem Besitzerin von Visitenkarten bin, auf denen mein Name in Deutsch und Chinesisch steht, habe ich einen chinesischen Namen. Drei Zeichen, deren Bedeutung Ke An Na lautet. Also Ke fuer Krahnstoever und dann An+Na= Anna logischerweise.
So haengt mein Name jetzt in meinem Zimmer. Hier seht ihr ihn.
Nach Besichtigung des Sommerpalastes ging es mit der U-Bahn zurueck zum Olympiastadion, um die Fahrraeder zu holen.
Von dort, es war mittlerweile 19 Uhr, fuehrte unser Weg zu einem Peking Enten-Restaurant. Ich finde sie lecker, aber Flugentenbrust hat einfach mehr Geschmack… Trotzdem ist deren Zubereitung herrlich: Zwei duenne Scheiben Peking Ente, getunkt in dicke Soya-Sauce, gelegt in einen salzigen kleinen Pfannkuchen mit Gurke, eingerollt und ab in den Mund…
Erschoepft, aber gluecklich und zufrieden war ich um 22 Uhr zu Hause.
So, das war’s jetzt erstmal wieder von mir aus dem grossen Land China.
Ich hoffe, ihr bekommt ein bisschen Sonnenschein ab..
Liebe Gruesse, eure Anna